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Wie starte ich als Videograf?

Wie starte ich als Videograf?

Inhaltsverzeichnis

I. Intro: 5 wichtige Erkenntnisse für deinen erfolgreichen Start

Hier erfährst du, wie du als angehender Videograf erfolgreich startest. Ich habe hier 5 wichtige Mindset-Tipps, die dir dabei helfen, Denkblockaden abzubauen, Kunden zu gewinnen und deinen Fokus von Anfang an auf die richtigen Maßnahmen zu legen.

Was macht mich zum Experten?

Hi, ich bin Felix Randerath und als ich vor über 11 Jahren angefangen habe, mich als Videograf selbstständig zu machen, hatte ich selbst einige falsche Überzeugungen im Gepäck. Zum Beispiel: Nur wer das neueste Kamera-Equipment besitzt, kann wirklich hochwertige Videos produzieren und von Kunden und großen Firmen ernst genommen werden.

Heute weiß ich, dass diese Annahme falsch war. Natürlich ist ein solides Equipment wichtig, doch von allem das Beste zu haben ist nicht der entscheidende Erfolgsfaktor. Am Ende kommt es darauf an, wer hinter der Kamera steht. Lege den Fokus in erster Linie auf deine Persönlichkeit, deine Skills, deine Kreativität und vor allem auf dein Mindset!

Ich spreche jede Woche mit angehenden Videografen und viele haben zu Beginn Fehlvorstellungen über unsere Branche und was es wirklich braucht, um ein erfolgreicher Filmemacher zu werden. Das führt dann leider oft dazu, dass sie sich selbst ausbremsen und nicht weiterkommen.

Wenn du also gerade dabei bist, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen oder deine ersten Aufträge als Videograf gewinnen möchtest, dann solltest du jetzt aufmerksam weiterlesen!

Kurzfassung im Video – Details im Text
Im Video bekommst du einen schnellen Überblick über das Thema.
Direkt darunter gehe ich die einzelnen Punkte deutlich ausführlicher durch
und zeige dir konkrete Umsetzungsbeispiele.

1. Perfektionismus ist der größte Feind kreativer Videografen

Viele Anfänger scheitern nicht an mangelndem Talent, sondern daran, dass sie mit ihrem Business nie richtig in Erscheinung treten! Sie arbeiten monatelang an ihrer Website, tüfteln endlos am eigenen Logo oder füllen dauernd weitere To-do-Listen.

Aber am Ende fehlt ihnen das wichtigste: Kundenaufträge.

Ich kenne so viele unglaublich begabte Kreative, die einfach nie in Erscheinung getreten sind. Statt Aufträge hatten sie mehrere geile, aber nur halbfertige Websites oder ein cooles Logo aber keinen Firmennamen etc. So ging dann einigen die Luft oder das Geld aus – bevor es richtig los gehen konnte…

Und deshalb ist genau dieser Perfektionismus ist eine fiese Falle.

Um als Videograf erfolgreich zu werden, musst du schnell sichtbar werden!

Und das geht nur, wenn du dich und deine Arbeit auch tatsächlich zeigst. Kunden buchen dich nicht wegen deines besonders coolen Logos oder deiner perfekt durchgestylten Website, sondern weil sie die überzeugende Arbeiten sehen, die du bereits produziert hast.

Starte dein Videografen Business also lieber mit einer unperfekten Website, als alles ewig zu optimieren und x-mal zu zerdenken!

Wie Du an deine (ersten) Aufträge kommst und andere Tipps findest du auch hier: https://shootify-academy.de/mehr-kunden-als-videograf/

2. Learning by Doing

Videografie lernst du nicht durch Handbücher, sondern vor allem durch Praxis. Also geh raus und probiere dich aus. Drehe ein Musikvideo für Freunde, erstelle ein fiktives Produktvideo in deinem Wohnzimmer oder biete einem kleinen Unternehmen ein kostenloses Imagevideo an. Jede Aufnahme bringt dich weiter, jede Schnittsession macht dich besser. Schreibe dir auf, was gut geklappt hat und was total schiefgelaufen ist. Aus Fehlern lernt man wichtige Lektionen!

Mit der Zeit wirst du auch merken, welche Art von Projekten dir am meisten gefällt! Vielleicht sind das Eventvideos oder Imagefilme, vielleicht Kurzfilme.

Deine Erfahrungen sind wertvoll, denn je mehr vorzeigbare Arbeitsproben du sammelst, desto leichter kannst du deine Leistungen auch später an Kunden verkaufen.

3. Vergleiche dich nicht mit anderen Videografen

Gerade in Zeiten von Instagram und YouTube ist es leicht, sich von anderen verunsichern zu lassen. Du siehst dort Creator, die auf Island spektakuläre Drohnenaufnahmen machen oder immer mit dem neuesten Equipment unterwegs sind. Und dann fragst du dich, was macht die so erfolgreich, wie kommen die an ihre geilen Kundenaufträge?!

Lass dich davon nicht blenden oder verunsichern – Die Wahrheit ist: Du siehst nicht, was da hinter den Kulissen läuft… Manche finanzieren ihre Projekte mit Krediten, andere haben reiche Sponsoren (oder Eltern) oder ein über Jahre aufgebautes Netzwerk.

Sich ständig mit anderen zu vergleichen ist Gift für die eigene Motivation! Auch große Accounts mit hunderttausenden Followern stehen am Ende des Tages vor denselben Herausforderungen wie du:

Woher kommt der nächste Auftrag?

Statt dich auf die vermeintlich perfekte Außenwelt anderer zu fokussieren, solltest du dich auf dein eigenes Business konzentrieren und Wege finden, wie du verlässlich neue Kunden für dich gewinnst. Denn ohne einen verlässlichen Cash-Flow kommst du in eine Auftragsachterbahn und kannst deine Finanzen nicht richtig planen.

4. Zeig deine Arbeit – auch wenn sie noch nicht perfekt ist

Ja, ich weiß, das Thema habe ich oben schon angeschnitten. Aber ich möchte nochmal verdeutlichen wie sehr uns kreative die Perfektion hindert! Viele Videografen verlieren Aufträge, weil sie ihre vorangegangenen Arbeit nicht veröffentlichen.

Da werden großartige Projekte anfangen, aber dann nie abgeschlossen. Wenn man nachfragt, wann das Projekt veröffentlicht wird, sieht man geplagte Gesichter und bekommt stets die Antwort: Bald, denn es ist immer noch nicht perfekt genug.

Also warte nicht zu lang, bis jedes kleinste Detail stimmt, jede Farbkorrektur sitzt. Denn oft ist das Ergebnis schon längst gut genug, um Kunden zu überzeugen. Die haben oft gar kein Auge für aufwendige Transitions etc. die wollen ein Ergebnis für ihr Geld.

Wenn deine Videos aber dauerhaft in deinem Schnittprogramm bleiben, wird dich niemand buchen.

Also teile deine Arbeit regelmäßig auf deiner Website, bei YouTube, Instagram oder LinkedIn. So baust du dir nach und nach ein aussagekräftiges Portfolio auf, das dir Aufträge einbringt. Sichtbarkeit ist immer wichtiger als Perfektion.

5. Denk wie ein Unternehmer und nicht nur wie ein Künstler

Viele Videografen unterschätzen anfangs den unternehmerischen Teil ihrer Arbeit. Sie verlassen sich darauf, dass ihre Skills und ihre Leidenschaft ausreichen, um Kunden anzuziehen. Diesen Irrglauben hatte ich auch. Doch die Wahrheit ist: Ohne Marketing, Planung und eine klare Preisstruktur wird es schwer sich dauerhaft auf de Markt durchzusetzen. Erst als ich mich wirklich richtig intensiv mit dem Thema Marketing auseinander gesetzt habe, habe ich erkannt, dass ganz andere Faktoren als Können und Kreativität den eigenen Erfolg steigern.

Frag dich also bereits ganz am Anfang: Wie und wo gewinnst du deine Kunden? Wie sieht dein Traumkunde aus? Wie stellst du sicher, dass monatlich genug Geld für all deine Ausgaben und dein Gehalt hereinkommt? Wie positionierst du dich am Markt?

Je eher du die „Unternehmerbrille“ aufsetzt und wie ein Unternehmer denkst, desto leichter wird es dir fallen, aus deiner Leidenschaft auch ein stabiles Geschäft aufzubauen.

Wie du dein Marketing planvoll angehst und welche Strategien bei uns Filmemachern wirklich funktionieren erfährst du in meinem kostenlosen Videotraining, wo ich dir in 5 Schritte zeige, mit denen du dein Marketing direkt sinnvoll aufbaust.

II. Fazit: So startest du als Videograf erfolgreich durch

Wenn du als Videograf schnell erfolg haben möchtest, brauchst du nicht das beste Equipment. Geh schnell auf Kundenfang, auch wenn deine Website etc. noch nicht perfekt ist. Sammle gerade am Anfang so viele Arbeitsproben wie möglich. Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen. Zeige dich und deine Arbeit der Welt! Als selbstständiger Videograf bist Du nicht nur Kreativer sondern vor allem Unternehmer! Gerade, wenn Du bereits länger Angestellt warst, musst du das wirklich verinnerlichen.

Mit diesen Mindsets legst du den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere in der Videografie – egal, ob du Imagefilme, Musikvideos oder Eventfilme produzieren möchtest.

Häufige Fragen (FAQ)

Bevor du in Technik investierst, brauchst du Klarheit: Willst du das nur ausprobieren oder wirklich als Dienstleistung anbieten? Deine Entscheidung für ein klares Ziel ist wichtiger als die nächste Kamera.

Nein. Solides Equipment reicht. Entscheidend ist, wie du Geschichten erzählst, mit Menschen arbeitest und Probleme deiner Kunden löst. Technik kann man upgraden – Skills, Mindset und Haltung sind dein eigentliches Kapital.

Starte mit einem klaren Angebot und sprich bewusst Menschen oder Unternehmen an, denen du wirklich helfen kannst. Persönliche Kontakte, kleine Pilotprojekte und Empfehlungen sind am Anfang wertvoller als jede Werbeanzeige.passenden Suchanfragen verbinden. Je klarer deine Spezialisierung, desto mehr Vertrauen entsteht bei potenziellen Kundinnen.

Nicht unbedingt. Viele starten nebenberuflich, um Erfahrung zu sammeln und Sicherheit aufzubauen. Wichtig ist nicht der Status auf dem Papier, sondern dass du in die Umsetzung kommst und echte Projekte drehst.

Perfektionismus, Vergleich mit anderen und der Fokus auf Equipment statt auf Entwicklung. Wer darauf wartet, „bereit“ zu sein, startet oft nie. Besser: kleine Schritte, echte Erfahrungen, daraus lernen – und dann skalieren.

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