Als Videograf Preise kommunizieren - Warum Kunden deinen Preis hinterfragen und wie du diese Situation vermeidest:
Inhaltsverzeichnis
Vorweg: Wenn Kunden über deinen Preis sprechen, ist das echte Problem fast nie dein Preis...
Fast jeder selbstständige Videograf kennt diese Situation:
Du schickst ein Angebot raus und bist eigentlich zufrieden mit deinem Preis. Etwas Zeit vergeht und dann kommt die Rückmeldung:
„Oh…Ganz schön teuer. Können wir da noch etwas machen?“
In diesem Moment zweifeln dann viele Videografen an sich selbst. Sind meine Preise tatsächlich zu hoch? Habe ich mich verschätzt? Waren andere Angebote deutlich günstiger? Bin ich einfach zu teuer für den Markt?
Meine ernst gemeinte Antwort: Nein.
Wenn deine Kunden über deinen Preis verhandeln, ist das fast nie ein Zeichen für einen falschen Preis, sondern das Ergebnis einer unklaren Kommunikation seitens des Videografen bevor du deinen Preis überhaupt genannt hast.
1. Warum Videografen-Kunden Preise hinterfragen
Preisverhandlungen entstehen nicht am Ende des Gesprächs, sondern schon mittendrin. Darum ist es so wichtig als Videograf deine Preise richtig zu kommunizieren.
In der Praxis gibt es drei typische Gründe, warum Kunden anfangen zu diskutieren.
- Entweder ist deine Positionierung nicht glasklar. Der Kunde versteht nicht genau, wofür du stehst und warum er ausgerechnet mit dir arbeiten sollte.
- Oder dein Angebot erklärt zu viel Technik, aber zu wenig den Nutzen.
- Der dritte und häufigste Punkt ist fehlende Entscheidungshilfe.
Der Kunde steht dann am Ende mit seiner Entscheidung allein da und ist immer noch unschlüssig, ob sich die Investition wirlich lohnt. Er fängt an das ganze immer weiter zu hinterfragen.
Wenn dein Gegenüber am Ende der Verhandlung nicht vollends überzeugt ist dann führt das fast immer zu Preisverhandlungen.
2. Der größte Denkfehler beim Thema: Kommunikation deines Videografen Preises
Viele Videografen denken insgeheim:
-„So viel Arbeit ist das doch eigentlich gar nicht.“
Aber genau dieser Gedanke ist brandgefährlich.
Denn wenn du deine Leistung innerlich auf Stunden, Tage oder Aufwand herunterbrichst, dann spürt dein Kunde das! Auch wenn du es nicht aussprichst.
Das Ergebnis:
Dein Angebot wirkt und wird vergleichbar. Und über leicht vergleichbare Leistungen wird verhandelt.
Nicht, weil dein Kunde dich nicht respektiert, sondern weil er den echten Wert deiner Arbeit nicht klar erkennt.
3. Drei klare Warnsignale, dass dein Pricing nicht sauber ist
Wenn du Preise als Videograf kommunizierst und dabei eine der folgenden Situationen wiedererkennst, solltest du genau hinschauen.
- Kunden vergleichen dich ständig mit anderen Videografen.
- Du erklärst oder rechtfertigst deine Preise immer wieder.
- Oder du fühlst dich selbst schon teuer, verdienst aber trotzdem zu wenig.
Das sind keine Einzelfälle, sondern typische Symptome eines Preismodells, das deinen echten Mehrwert nicht widerspiegelt.
4. Was Kunden wirklich kaufen (Spoiler: keine Videos)
Kunden kaufen keine Kameras, keine Technik und keine Schnitte.
Sie kaufen Sicherheit.
Die Sicherheit, die richtige Entscheidung zu treffen.
Die Sicherheit, dass sich die Investition lohnt.
Und die Sicherheit, einen Profi an der Seite zu haben, der sie durch den Prozess führt.
Diese Sicherheit entsteht nicht durch Fachbegriffe oder Equipment-Listen, sondern durch ein klares Angebot und eine souveräne Preisstruktur.
5. So kommunizierst du als Videograf Preise - ohne Rechtfertigung
Wenn du willst, dass Kunden deine Preise akzeptieren, sprich weniger über Technik und mehr über Ergebnisse.
Erkläre nicht, welche Kamera du nutzt, sondern was sich für den Kunden verändert, wenn er mit dir arbeitet.
Ob Imagefilm, Social-Media-Content oder Kampagne kommuniziere klar, in welches Ergebnis investiert wird.
Und vor allem: Gib deinem Kunden das Gefühl, bei dir sicher aufgehoben zu sein.
Denn Sicherheit verkauft – nicht der günstigste Preis.
6. Preise als Videograf richtig aufstellen – dein nächster Schritt
Das Thema Videograf Preise kommunizieren ist komplex – und genau deshalb haben wir dafür einen kompakten Onlinekurs entwickelt.
Im Tripwire-Kurs lernst du:
welche Preismodelle heute wirklich funktionieren
warum Paketpreise fast immer besser sind als Stundensätze
wie du Preise strukturierst, die zu dir passen
und wie du sie souverän kommunizierst – ohne Druck oder Rechtfertigung
👉 Aktuell kostet der Kurs nur 79 € und ist ideal, wenn du dein Pricing endlich klar und professionell aufstellen willst.
Häufige Fragen (FAQ)
Weil in den Verhandlungen Unsicherheit entstanden ist. Das entsteht meist durch unklare Positionierung oder fehlende Entscheidungshilfe im Angebot.
Ein fairer Preis orientiert sich nicht am Stundenaufwand, sondern am Mehrwert und Ergebnis für den Kunden.
In den meisten Fällen nein. Stundensätze machen Leistungen vergleichbar und senken den wahrgenommenen Wert.
Indem du den Fokus vom Aufwand auf den Nutzen verlagerst und Sicherheit in deiner Kommunikation aufbaust.
Wenn sie verstehen, welchen Wert sie bekommen und sich gut aufgehoben fühlen.
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Autor - Felix Randerath
Ich bin Videograf, Creator und Gründer der Shootify Academy. Ich helfe Fotografen und Videografen, online sichtbar zu werden und regelmäßig Kunden zu gewinnen.
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