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Als Videograf nicht vorankommen

Warum du als Videograf nicht vorankommst – und was deine To-Do-Liste damit zu tun hat...

Inhaltsverzeichnis

I. Ursachenfoschung:

Du arbeitest jeden Tag viele Stunden konzentriert und produktiv an deinen Aufgaben. Selbst abends sitzt du noch im Schnitt, bastelst an einem neuen Reel oder machst noch ein Projekt fertig.

Und trotzdem hast du den ganzen Tag diese leise Stimme im Kopf, die dir deine endlose To-Do’s Liste vorwirft und dir sagt, dass du heute eigentlich noch nichts geschafft hast?

Gerade selbstständigen Videografen passiert das extrem häufig.

Du hast jeden Tag diverse Aufgaben, die du irgendwie abarbeiten musst. Kundenprojekte fertigstellen, Angebote kalkulieren und rauschicken. Aber Du musst auch dein Marketing ankurbeln, vielleicht deine Website verbessern etc. etc. und all diese Aufgaben fühlen sich wichtig und dringend an.

Weil alles wichtig erscheint, machst du dann auch alles – jedenfalls ein bisschen – aber dadurch wird dann auch nichts so richtig fertig….

Das Resultat: Am Ende des Tages ist keine Aufgabe wirklich fertig geworden. Vielleicht hat auch eine Aufgabe erst leicht ausgesehen, doch nach und nach wurde sie doch viel komplexer und langwieriger. Oder du hast Zeit mit einer Aufgabe vertan, die eigentlich nicht so wichtig war, weil du keine Lust hattest die wirklich wichtige Aufgabe anzufangen. So oder so kein Punkt kann befriedigend von der To-Do Liste gestrichen werden. Du erhältst kein Ergebnis, sondern gefühlten Stillstand. Und das obwohl du doch jeden Tag bis zu 10 Stunden an deinen To-Do’s arbeitest.

Und dann kommt das Gefühlt, dass du als Videograf mit deinem Business einfach nicht so richtig vorankommst.
Von diesen Problemen berichten mir ganz viele Videografen und bei den allermeisten, liegt die Ursache nicht an fehlenden Skills, Talent oder schlechter Arbeitsmoral.

Sondern tatsächlich an etwas, das sich zwar wie Arbeit anfühlt, dich aber komplett blockiert: Overthinking.

1. Stillstand trotz Arbeit?

Overthinking ist tückisch. Es fühlt sich nicht wie Prokrastination an, sondern wie sinnvolle Planung.
Du willst alles richtig machen: den Schnitt noch krasser, das Angebot noch besser, den Preis noch fairer, die Website noch professioneller. Dieser Perfektionismus kann regelrecht lähmend wirken. Statt einfach loszulegen, kommt man ins Grübeln und zerdenkt alle Aufgaben ins kleinste Detail. Genau dadurch hältst du dir dann wichtige Entscheidungen zu lange offen oder hast keine Zeit für wirklich wichtige Aufgaben, wie Kundenakquise.

Viele Videografen verlieren so Wochen oder Monate, ohne dass sich real etwas verändert. Kein neuer Kunde, keine Sichtbarkeit, kein Fortschritt. Dafür nur mehr Gedanken und noch mehr To-Do’s.

2. Das Problem mit dem Perfektionismus

Ein klassisches Beispiel: Du willst etwas auf LinkedIn oder Instagram posten, um dein neustes Projekt zu zeigen.

Normal wäre: Bild auswählen, Licht prüfen, Qualität checken, Text schreiben.

Bei Overthinkern und Perfektionisten sieht das gerne mal so aus:
Tagelang das perfekte Bild suchen. Am Text feilen. Noch schnell die Farben verbessern. Nochmal den Text überdenken. Posten, dann doch wieder löschen, bearbeiten. Repeat

Ergebnis: 2 Stunden Arbeitszeit verloren, für Quatsch, den morgen keiner mehr angezeigt bekommt. (Ok, vielleicht bekommst du 2 Likes von befreundeten Videografen.) Aber wieviele Kunden hat dieser Aufwand eingebracht? Wahrscheinlich Null.

Die Wahrheit ist hart, aber wichtig: Perfektionismus ist der Tod von Momentum.
Gerade als selbstständiger Videograf brauchst du Bewegung, nicht Perfektion.

Der Leitsatz lautet: Better done than perfect.
Hauptsache es geht raus! 

3. Den Kreislauf durchbrechen

Overthinking und Prokrastination sind kein Charakterfehler – Sondern ein Schutzmechanismus.

  • Schutz vor Ablehnung.
  • Schutz vor Sichtbarkeit.
  • Schutz davor, die falsche Entscheidung zu treffen.

Aber genau dieser Schutz kann dazu führen, dass gar nichts passiert.

Während du dir immer noch einen geilen Slogan für die Website überlegst, findet dich kein Kunde. Niemand entscheidet sich für dich. Dein Business steht still. Du hängst dich gerade an einer unwichtigen Entscheidung auf.

Und das Schlimmste – den Auftrag bekommt dann halt der Typ mit dem langweilligen Slogan und der hässlichen Website, der aber schon seit Wochen aktiv Werbung für sein Business macht.

Stillstand und Unsichtbarkeit ist in der Selbstständigkeit als Videograf das gefährlichste Szenario überhaupt.

4. Warum Prioritäten über Erfolg entscheiden

Wenn du als Videograf also merkst, dass du nicht vorankommst, dann liegt das fast immer daran, dass dir alle Aufgaben wichtig erscheinen.

Deshalb brauchst du eine klare Reihenfolge. Der Fokus sollte dabei immer auf Maßnahmen liegen, die dir Umsatz einbringen. 

Überlege immer:

  • Was bringt jetzt sofort Bewegung in dein Business?
  • Was sorgt für Cashflow?
  • Was bringt dich deinem nächsten Auftrag näher?

Alles andere ist keine Priorität!

Marketing nennt das „Moneymaking Activities“.

Für dich heißt das:
Erst Umsatz sichern, dann optimieren.

Wie diese Maßnahmen aussehen können und weitere hilfreiche Insights erfährst du in meinem Videotraining: 👉 zum Gratis Videotraining

5. Das eigentliche Problem

Du weißt genug. Du kannst genug. 
Das eigentliche Problem ist, dass du Entscheidungen zu lange offen lässt, weil du alles perfekt machen möchtest.

Und während du planst, perfektionierst und abwägst, vergeht Zeit: Ohne Ergebnis.
Erfolg entsteht nicht durch perfekte Vorbereitung, sondern durch konsequentes Umsetzen.

Mach Dinge „nur“ zu 80 % fertig. Triff Entscheidungen schneller. Bring deine Sachen raus.
Denn nur so kommt wieder Bewegung in dein Business.

Häufige Fragen (FAQ)

Viele Videografen sind extrem motiviert legen den Fokus aber nicht auf die richtigen Aufgaben. Statt sich auf Sichtbarkeit, Kundenakquise und Angebote zu konzentrieren, verbringen sie zu viel Zeit mit Perfektionismus, Planung oder technischen Details. 

Overthinking bedeutet, Entscheidungen zu lange zu überdenken und ständig zu hinterfragen. Gerade selbstständige Videografen wollen alles perfekt machen und haben Angst vor falschen Entscheidungen. Das führt dazu, dass Projekte, Website, Social Media oder Angebote nie fertig werden und das Business tatsächlich stehen bleibt.

Der beste Ansatz ist, Entscheidungen schneller zu treffen und nach dem 80/20-Prinzip zu arbeiten. Dinge müssen nicht perfekt sein, sondern veröffentlicht werden. Sichtbarkeit und Umsetzung bringen dich weiter, nicht perfektes Planen.

Perfektionismus sorgt oft dafür, dass Videos, Website oder Social Media Inhalte nie veröffentlicht werden. Wer zu lange optimiert, wird nicht sichtbar und bekommt keine Anfragen. Gerade im Videobereich ist es wichtiger, regelmäßig Arbeit zu zeigen, statt auf das perfekte Projekt zu warten.

Wenn du das Gefühl hast, nicht voranzukommen, solltest du deine Prioritäten neu setzen. Konzentriere dich auf Aufgaben, die Kunden bringen: Netzwerk aufbauen, Content posten, Angebote schreiben und Gespräche führen. Bewegung im Business entsteht durch Sichtbarkeit und Entscheidungen, nicht durch weiteres Nachdenken.

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